Pudern im Millenium
Aus dem Radio tönten Zapfen einer Musik, die Woodforth nur halb-rythmisch wahrnahm, vielleicht nahm er sie sogar gar nicht wahr, wer weiß, immerhin gibt es diesen Menschen nur in der Fantasie. Tollerweise nahm er den Kampf auf und gewann gegen den Husaren Meckle-Beck, der sich ihm in einer glänzender Kampfausrüstung aus reiner Schinkenwurst gegenüberstellte. Sein Haustier, ein fettes Zylinder-Maskottchen, stampfte mit gerümpfter Nase aus der Küche an. Anscheinend schienen ihm die extra für ihn zubereiteten Gras-Universitäten nicht zu munden.
Doch Woodforth kümmerte sich einen Dreck um ihn. Es war der bevorstehende Kampf, der ihn beschäftigte. Ein Kampf um Leben und Tod, bei dem sich beide Parteien experimentelle Wildparkgehege aus der Nase rissen und immer kräftig aufs Schienbein urinierten. Meckle-Beck war ein fähiger Gegner, doch er hatte es nie gelernt, Hutablagen mit Betonpfeilern zu verzieren, sodass Woodforth einen besonders großen Stahlbetonpfeiler mit 1200 Atü in Meckle-Becks aalglatten Schinkenwurst-Panzer rammte und so versehentlich drei Autos, fünf Steh-Bistros und 3400 Passanten mit in den Tod riss.
Doch für solchen Kleinkram hatte er jetzt keinen Nerv. Schließlich wollte er ja noch seinen Fall lösen und den umherwieselnden Tamborin-Vertretern den Garaus machen.
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