Lexikon: Busfahrer

Kletterfreudiges Nagetier; Gesang ist je nach Örtlichkeit und Fähigkeit wesentlich verschieden. Gekennzeichnet durch einen gedrungenen Leibesbau, starken Schnabel und einer Holle auf dem Kopf. Bewohnt vermutlich ganz Europa und überwintert in Südostthüringen. Das Männchen brütet oft stundenlang vor sich hin und ernährt sich, solange es auf den Eiern sitzt, vorwiegend von Kalbshaxen. Das Nest ist ein jurtenartiger Klumpen, der aus einem Konnex von Kerbtieren und altem Snickers-Papier besteht. Es ist sehr gut versteckt und kann bei Gefahr schnell zusammengerollt und an einen anderen Ort verlegt werden, so dass man dem Busfahrer oft lange vergeblich mit der Flinte nachgehen muss. Als Warnruf wird nicht selten ein lang gezogenes "Errrrr ...!" benutzt, oft auch ein stakkatoartiges "Klük, klük, klük!", gefolgt von einem stumpfen "Watt?!" oder einem kehligen "Hartmut!". Die Jungen hocken meist flach auf den Boden gedrückt in ionisierten Stahlkammern, wie ein Stück Baumrinde, kehren abends jedoch wieder ins Hauptquartier zurück. Besitzt ein seltsames Gelüst für Bratenfett und Zwieback. 

Siehe auch: Einheitsmilch

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